Die Gründung des Schützenvereins

Alljährlich begeht die Schützenbruderschaft ein dörfliches Schützenfest, an dem die ganze Gemeinde teilnimmt. Zwischen 1900 und 1911 feierte man teils in einem Lakenzelt, teils im Saal des Gasthofs Sengen.

Eine feste Fachwerkhalle, die anschließend von der Schützenbruderschaft errichtet wurde, war stets mit hohen finanziellen Verpflichtungen belastet, die während der Ersten Weltkrieges besonders drückend waren. So entschloß man sich im Jahre 1917, die Halle an das deutsche Heer zu verkaufen. Sie wurde abgebrochen und nach Siegen transportiert.

Damit befreitet sich die Bruderschaft von einer drückenden Bürde. Als man nach schweren Jahren 1922 das erste Nachkriegsschützenfest feierte, wählte man erneut den Sengenschen Gasthof, der zu dieser Zeit Wilhelm Rossel gehörte.
Aktualisierung: 20.02.2017 - 19:11 / Redakteur: Webmaster www.hildfeld.de
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